ChronikAusgerechnet fußfaule Förster, Wilderer und Holzfrevler waren es, die den "Freischütz" auf seinen Weg zur gepflegten Gastronomie brachten. Denn kaum hatte der Stadtförster aus Schwerte, dem der Weg zum Wald ohnehin zu weit war, seinem Forst den Rücken gekehrt, schulterten die Wilderer ihre Armbrust und schärften die Holzfrevler die Axt. Um den Schurken das Handwerk zu legen, errichtete der Schwerter Magistrat 1843 ein kleines Forsthaus mitten im Wald. Vom Forsthaus zur Gaststätte Auf Drängen des Försters erteilte ihm der Magistrat 1861 schließlich die Erlaubnis zum Alkoholausschank.Das war der erste Schritt vom Forsthaus zur Gaststätte, das zu dieser Zeit auch seinen Namen bekam:"Im Freischütz". Als dann 1899 die Bürger von der Postkutsche in die Straßenbahn umstiegen, wurde der "Freischütz" zum beliebten Ausflugslokal; so beliebt, dass es für die vielen Besucher bald zu klein wurde. Der Vorschlag, ein größeres "Freischütz" - Gebäude mit Festsaal zu bauen, sorgte 1898 für lebhafte Aussprachen im Stadtparlament. Von 1900 bis 1902 wurde der heutige "Freischütz" mit dem denkmalgeschützten Festsaal im Jugenstil errichtet. |
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